Shonen-ai-Freaks

Kapitel 10
Bills Sicht:

Ich erschrak und wirbelte gleich einmal herum. Und als ich ihn da so verschlafen liegen sah, schlich sich ein kleines Lächeln auf meine Lippen. „Duschen“, flüsterte ich, kam nochmals schnell auf ihn zu und drückte ihm einen Kuss auf und verschwand danach gleich im Badezimmer. Die Tür ließ ich unversperrt. Außer Tom und meiner Wenigkeit war niemand zuhause, und mein Bruder schaute mir doch schwer was weg. Nun ja… mein Bruder war er ja, aber was war er denn jetzt noch? Mein Freund? Ich mein… wir hatten doch letzte Nacht miteinander geschlafen, also war er doch ab jetzt mein Freund. Durfte ich ihn als das bezeichnen? Ich schüttelte meine Gedanken ab, und sagte mir im Inneren ich würde das später, wenn ich mit dem duschen, dem schminken und natürlich dem anziehen fertig war, mit ihm bereden. Ich hoffte ja dass er genauso wie ich fühlte. Auch wenn Inzest ja verboten war. Uns konnte niemand auseinander bringen. Wir würden sterben für einander. Da musste nicht groß drum herum geredet werden. Das stand ab dem ersten Zeitpunkt als wir uns kannten fest. Wir würden eben alles für den jeweiligen anderen tun, nur damit derjenige glücklich ist und eine Freude am leben hat. Ich bin froh wenn es ihm gut geht. Und vielleicht denkt er ja genauso wie ich und freut sich wenn ich mit der Sonne um die Wette strahle nur weil ich sein Gesicht sehe. Ich denke er denkt genauso wie ich. Wir sind doch Geschwister. Brüder, Zwillinge- Eineiige um es genau zu sagen! Ja das waren wir. Vielleicht würde es uns in unserer Beziehung weiterbringen, oder sogar gegen einander ausspielen. Ich wollte nicht darüber nachdenken. Wollte nicht daran denken dass wir uns überhaupt irgendwann gegeneinander ausspielen würden oder gar hassen. Nein das kann, darf und soll nicht passieren. Ich will es nicht also durfte es auch nicht so kommen. Ja genau so war es. Wenn ich, nein- Wir beide wollen es doch sicherlich nicht, oder will Tom das wir uns irgendwann hassen? Wenn unsere Liebe zu Hass wird? Nein, das glaube ich nicht und ich hoffe inständig dass es auch nie passieren wird. Kleine Meinungsverschiedenheiten kann es ja geben aber doch nicht gleich einen richtigen Zoff. Nein. Ich schaltete also das Wasser in der Dusche ein, entkleidete mich langsam und stieg dann unter die Dusche. Das Wasser war genau richtig eingestellt und mir wurde nicht kalt und ich bekam auch keinen Hitzeschlag (XD) Ich ließ das Wasser über meinen Köper rinnen, genoss es wie mir überall schön warm wurde und schloss die Augen. Besser als jetzt, in jener Zeit konnte ich mich nicht fühlen, was? Hatte ich Recht oder lag ich schon wieder ganz falsch? Ich mein, ich war doch mit Tom derzeit glücklich. War in ihn über beide Ohren verliebt. Und er anscheinend auch. Doch jetzt wusste ich nicht dass sich das alles bald ändern würde. Ich öffnete erneut meine Augen, blinzelte etwas da mir Wasser in die Augen gekommen war, und griff zu meinem Shampoo. Ich öffnete den Verschluss und musste erstmal wie ich es eigentlich immer tat daran riechen. Ich musste lächeln. Kokos, ja das war mein Lieblingsgeruch. Nichts roch besser als Kokos. Ich schäumte also die weiße Flüssigkeit in die Haare hinein und wusch sie etwas später dann auch hinaus. Ich wusch noch meinen Körper, trete dann das Wasser aus und stieg aus der Dusche. Wickelte gleich darauf ein Handtuch um meine Lenden, und schaute in den Spiegel welcher gegenüber von der Dusche angebracht war. Ich konnte mich selbst kaum sehen da sich die warme Luft dort wieder gespiegelt zeigte. Ich wischte kurz mit meiner Hand eine kleine Stelle am Spiegel frei, und konnte mich sogleich sehen. Meine Haare hangen nass herunter, Tropfen bildeten sich, perlten meinen Oberkörper hinab und verschwanden im Handtuch welches sich immer noch um meine Lenden befand. Was Tom wohl gerade machte? Ich beschloss in Gedanken dass ich gleich einmal zu ihm hinausgehen würde. Ich zog mir also eine neue Boxershorts an, rubbelte meine Haare etwas trocken und zog meinen Scheitel. Dann hängte ich noch schnell das Handtuch auf und öffnete die Tür. Schminken wollte ich mich jetzt nicht, war auch im Moment wirklich unwichtig also lies ich es auch bleiben. Ich könnte es ja auch später machen. Also schloss ich die Tür wieder hinter mir, nachdem ich sie geöffnet hatte und tapste zu seinem Zimmer, in welchem ich ja auch schlief. Ich öffnete die Türe ganz leise und ein schmunzeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. Wie süß das doch gerade aussah. Tom lag halb von der Decke bedeckt, welche nur über seinen Lenden lag, den Kopf leicht zur Seite geneigt und die Hände leicht ausgebreitet da. Ich musste mich sogar zusammenreißen das ich nicht anfing zu kichern weil ich es einfach viel zu niedlich fand. Ich ließ die Tür hinter mir einen kleinen Spalt offen, da ich ihn nicht wecken wollte da ich die Tür geschlossen hatte, und ging langsam auf ihn zu. Ich ließ mich sanft auf das Bett nieder, rutschte sachte zu ihm hinüber und kuschelte mich an ihn. Er legte sofort seinen Arm um mich und drückte mich näher an ihn heran. Ich musste lächeln, und schloss daraufhin auch mein Augen. So sollte es bleiben. Wir beide zusammen bis in die Ewigkeit.

Oder doch nicht?

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