Shonen-ai-Freaks

. „Wir sind jetzt ganz alleine“, meinte Bill und grinste. Ich wusste, auf was er hinauswollte, und küsste ihn gleich darauf. Langsam sanken wir auf das Polster des Sofas und küssten uns. Seine Lippen waren so unglaublich weich. Fast so weich, wie Plüsch… Aber dann doch anders… Ich könnte diese Lippen immer wieder einfach nur berühren, des Berührens wegen. Wenn… War dies überhaupt richtig?
Erschrocken löste ich mich von ihm. Er sah mich sehr verwirrt an. „Bill… Ist Inzest nicht strengstens verboten?“, fragte ich. Er sah mich erstaunt an. Dann lächelte er. Er legte seine Hand in meinen Nacken und zog mich zu ihm runter. „Dummerchen, mach dir nicht so viele Gedanken, wenn wir miteinander schlafen…“, flüsterte er und küsste mich wieder.
Er hatte ja schon Recht, aber wenn das verboten war, machten wir uns dermaßen strafbar… Scheiß Gesetz! Man kann doch nicht für Liebe bestraft werden! Gefühle kann man nicht unterdrücken, egal, wie sehr man es versucht, irgendwann holen sie einen wieder ein. Das ist wie beim 100-Meter-Lauf- welchen ich bis jetzt erst einmal in meinem Leben begangen habe…-, dessen Strecke einmal um ein Fußballfeld ging. Man rannte los und sprintete an die Spitze und ließ die anderen weit hinter sich, um dann irgendwann festzustellen, dass ein anderer es geschafft hatte das eigene Tempo zu übersteigen und man wurde überholt. Man konnte weiterkämpfen, wie man wollte. Am Schluss wurde man doch entweder überholt und verlor oder gewann nur ganz knapp- wobei es bei mir ersteres war…- und das konnte man nur dem Zufall überlassen. Man konnte nicht einfach sagen, so die anderen sind hinter mir und da bleiben sie auch- es einfach verdrängen-, nein, man musste weiterhin diese ab und zu im Auge haben und checken, wie weit der Nächste hinter einem war. Genauso war es ja auch mit dem Verdängen von Gefühlen. Und Liebe war doch auch ein solches, oder war ich da falsch informiert?

„Tom?“, hörte ich Bill fragen. Ich blinzelte einmal kurz und sah ihn dann an. „Hast du dir wieder Gedanken gemacht?“, fragte er. „Ehmmm…“ „Das sollst du doch nicht…“, wisperte er und griff zu meinem Hosenknopf. Mein Shirt hatte ich irgendwann zwischen den Überlegungen mit dem 100-Meter-Lauf verloren. Bills Shirt war ebenfalls verschwunden. Wahrscheinlich während ich darüber nachgedacht hatte, ob Liebe ein Gefühl ist, oder nicht…
„Boa, Tom!“, motzte Bill. „Jetzt konzentrier dich mal auf MICH.“ Ich grinste ihn entschuldigend an und machte mich an seiner Hose zu schaffen. Bill wollte uns drehen, aber wir kugelten vom Sofa und blieben auf dem Boden liegen. Er hatte einen kurzen Schmerzenslaut von sich gegeben. „Alles ok?“, fragte ich ihn vorsichtig. Anstatt zu antworten küsste er mich wieder und zog mir meine Hose aus. Ich grinste und zog auch ihm seine Hose aus. Übrig blieben die Boxershorts. Doch diese fanden auch schnell ihren Weg von unseren Körpern. Im Moment störten die ja auch nur! Bill keuchte auf, als unsere Erregungen sich streiften, während ich mich unter ihm bewegte. Ich drehte uns ruckartig um. Unten liegen war einfach zu eng. Sorry Bill, dass du da jetzt liegst…
Sanft küsste ich seine Lippen und strich über seinen Lendenbereich, wo das schwarze Sterntatoo sich befand. Lustvoll stöhnte Bill auf und suchte mit seinen Lippen meinen Hals. Dort verpasste er mir einen fetten Knutschfleck. „Bill, wenn Mum das sieht!“, raunte ich ihn an, aber er grinste nur und strich mit seiner Hand meinen Rücken hinab zu meinem Po. Dort krallte er seine Finger in das Fleisch und ich stöhnte kurz vor Schmerz auf. Auf Bills Lippen bildete sich ein Grinsen. Kleines sadistisches….
Ich hatte mich aufgesetzt und verspürte nun ein irre schmerzendes Ziepen. Bill sah mich erschrocken an. „Oh mein Gott! Tom, das wollte ich nicht, ich…!“, stammelte er und wollte sich wieder aus mir hinaus ziehen, aber ich hielt ihn an den Schultern fest und schüttelte mit dem Kopf. Er würde die Schmerzen nur noch schlimmer machen… Ich beugte mich vorsichtig zu ihm runter und küsste ihn. Langsam ließ der Schmerz nach. Bill konnte doch nichts dafür, wenn ich mich so dämlich auf sein Becken setzte… Ist ja meine Schuld… Bill bewegte sich nicht. Ich strich ihm eine verirrte Haarsträhne aus dem erhitzten, knallroten Gesicht und er lächelte leicht- versiegelte dann unsere Lippen miteinander mit einem Kuss. „Du kannst ruhig…“, wisperte ich ansatzweise. Bill sah mir in die Augen. „Wirklich? Tu ich dir nicht weh?“, fragte er leise. Ich schüttelte mit dem Kopf und er nickte leicht. Seine Lippen fanden wieder den Weg zu meinen. Bill begann, langsam in mich zu stoßen. Ich musste aufstöhnen und stöhnte in den Kuss hinein. Diese Emotionen, die sich in mir anstauten, waren zu viel. Sie mussten hinaus. Raus aus mir und ich stöhnte erneut auf. Bill stieg mit ein und wurde immer schneller. Wir begannen, durch den Schwung und die schnellen Bewegungen, über den Boden zu rutschen. Bill riss plötzlich die Augen weit auf und schrie einmal laut auf. Dann kam er zum Höhepunkt. Er sackte leicht in sich zusammen und kurz nach ihm, kam ich dann ebenfalls. Wir lagen keuchend auf dem Boden und regten uns nicht. „Wir…“, keuchte Bill. „Sollten schlafen gehen…“  Ich nickte und stand auf. Langsam sammelte ich meine Klamotten zusammen und Bills ebenfalls. Dann ging ich ins Bad und schmiss sie in die Wäsche. Bill stand in der Badtür. Ich lächelte und lief zu ihm- schlang meine Arme um seine Hüfte und küsste ihn. Langsam hob ich ihn hoch und er schlang seine Beine um meinen Bauch. Ich trug ihn in unser Zimmer und ließ ihn auf sein Bett sinken. Er zog sich eine Boxershort an und ich tat es ihm gleich. Danach lagen wir jeder in unserer Zimmerecke in unserem Bett und ich konnte nicht einschlafen. Ich musste die ganze Zeit über vorhin nachdenken und jetzt kamen wieder die Zweifel, die während wir miteinander geschlafen hatten weg gewesen waren. Was, wenn das jemand heraus bekam? Lange könnten wir sowieso nicht durchhalten… Georg und Gustav würden es sowieso rausbekommen. Wir hingen uns ja fast jeden Tag auf der Pelle, da konnte das nicht lange gut gehen. Aber ich- wir konnten doch nichts für unsere Liebe! Sie war eben da und das war halt so. Ich würde Bill auch nie mehr hergeben! Um keinen Preis der Welt! Um kein Geld! Um gar nichts! Er war mein Schatz und sollte es auch bleiben! Ich liebte ihn abgöttisch- mehr, als man einen Menschen lieben kann, liebte ich ihn. Ob es von seiner Seite aus auch genauso tiefgründig war?

Ich hörte seine Decke rascheln und dann stand er auf. Er tapste mit nackten Füßen über den Holzboden und stand dann vor meinem Bett. „Tom?“, fragte er leise. „Hm?“ „Kann ich bei dir schlafen?“, fragte er leise. „Natürlich.“, sagte ich und hob die Decke an, damit er darunter krabbeln konnte. Er kuschelte sich an mich und ich legte meine Arme um ihn. Er schlummerte rasch ein. Ob er wohl was Schönes träumen würde? Hoffentlich doch- das wünsche ich ihm. Ich drückte ihm einen Kuss auf die wunderschöne Haarpracht und sah aus dem Fenster. Wir hatten vergessen, runter zu ziehen. Jetzt konnte man die Sterne sehen. Ich atmete einmal tief ein und wieder aus. Bill regte sich neben mir. Er wachte auf. „Bill? Hab ich dich geweckt?“, fragte ich leise. Er schüttelte mit dem Kopf und folgte meinem Blick aus dem Fenster. „Oh, ich mach mal eben das Rollo runter.“, sagte er und knipste die Nachttischlampe an. Er stand auf und lief zum Fenster. Zugegeben, ja. Ich starrte auf seinen Arsch… Aber der war nun mal so… Nun ja, ich schweife ab… Er schloss also die Rollos und kam zurück. Er legte sich wieder neben mich und machte das Licht wieder aus. „Aber die Sterne waren doch schön, oder?“, fragte ich leise. „Ja, aber morgen wäre die Sonne so herein geschienen.“, meinte er leise und lächelte leicht, was nur schwer im Dunklen zu erahnen war. Aber ich konnte es spüren.
Seine Lippen legten sich auf meine und dann schlief er wieder ein. Ich lächelte und kuschelte mich an ihn. Ich strich ihm so lange über den Bauch, bis auch ich langsam erschlaffte und einschlief. Aber es war schon ungefähr 4 Uhr morgens… Tja, hab ich selber Schuld, wenn mein Geist nicht zur Ruhe kommt und ich immer über alles ausführlich nachdenke… Man weise auf den 100-Meter-Lauf hin. Ich schlief langsam ein.

Am nächsten morgen wurde ich davon wach, dass Bill sich aus meinen Armen schlich und aufstand. „Wohin?“, fragte ich müde und er erschrak leicht und drehte sich wieder zu mir um.

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