Shonen-ai-Freaks

Ich saß in meinem Zimmer auf meinem Bett und übte ein paar Akkorde auf meiner Gitarre, als Bill ins Zimmer gestolpert kam. Er strauchelte und stolperte dann noch fast über meine Tasche, die ich gestern Abend einfach auf den Boden hatte fallen lassen, und landete unsanft auf dem Boden. „Was turnst du denn hier so rum?“, fragte ich lachend. Er sah mich böse an. „Eigentlich wollte ich dir nur mitteilen, dass es Essen gibt, aber dein Kram liegt überall im Weg. Da bin ich halt gestolpert!“, motzte er. „Ja, ja. Jetzt bin ich wieder Schuld, war ja klar.“, lachte ich und legte meine Gitarre beiseite. Wir gingen zusammen nach unten und setzten uns an den Esstisch. Mum setzte sich mit unserem Stiefvater uns gegenüber und dann aßen wir. Bill saß nur da und stocherte in seinem Essen rum. „Willst du das mir geben, bevor es kalt wird?“, fragte ich ihn grinsend, weil mein Teller schon wieder leer war. „Nein!“, meinte er schnippisch. „Nein!“, äffte ich ihn nach und stand dann auf. Ich stellte meinen Teller in die Spülmaschine. „Tom, könntet du noch eben mit Scotty raus gehen?“, bat Mum mich. „Sicher, kann ich tun.“, meinte ich und rief unseren Hund. Er kam angedüst und wedelte mit dem Schwanz. Ich machte die Leine fest und zog mir Jacke und Schuhe an. Dann verließ ich das Haus. „TOM!!!!“, kreischte es vom Gartenzaun her. Ich grinste. „Ja, bitte?“, fragte ich nach. „ICH WILL EIN KIND VON DIR!!!! …. AUTOGRAMM!!!!“, kreischte es durcheinander. „Also mit Autogrammen kann ich dienen.“, meinte ich und gab jeder ein Autogramm. Ein Mädchen lächelte ich besonders lieb an und sie brach in Tränen aus. „Wenn ich wieder da bin, kommst du mit, ja?“, fragte ich sie flüsternd und sie nickte. Ich lief dann mit dem Hund ein paar Runden um den Block und als ich wieder da war, stand da nur noch das eine Mädchen. Ich grinste sie an und sie lächelte scheu zurück. Sie folgte mir durch den Vorgarten bis zur Haustür und, nachdem ich die Tür geöffnet hatte, in mein Zimmer. „Achtung, Fallgefahr.“, warnte ich sie und sie kicherte kurz. Plötzlich wurde meine Tür aufgerissen und Bill kam schon wieder reingestolpert und fiel wieder filmreich hin. Ich konnte mich vor Lachen nicht mehr halten. „Also, wenn du das jetzt jedes Mal machst, dann kriegst du einen Lolli von mir.“, grinste ich und prustete gleich darauf wieder los. Bill sah mich böse an. „Ha, ha, ha. Sehr witzig.“, meinte er. „Ja, find ich schon.“, sagte ich. Er überging das Kommentar und fuhr fort: „Mum hat gesagt, dass du dich fertig machen sollst. David kommt gleich. Das heißt, dass sie gehen muss.“, sagte er und stand wieder auf. Als er einen Schritt zurück trat, trat er mit einem Fuß auf mein altes Skateboard und dieses rollte ein Stück und er flog wieder hin. Ich musste wieder losprusten. „Sag mal, ist das ein neues Hobby von dir?“, fragte ich und hielt mir den Bauch vor lachen. Er sah mich nur noch einmal böse an und verließ dann das Zimmer. „Also, Süße, du hast es ja gehört. Wenn du mir deine Handynummer gibst, ruf ich dich demnächst mal an, ok?“, bot ich ihr an. Sie nickte und gab sie mir. Dann ging sie. Ich kramte meine Sachen zusammen und dann klingelte es auch schon an der Haustür. Ich sah auf die Uhr. 7 Uhr Abends. Aber sonst ging es dem noch gut! Na ja, wieder eine Nacht im Bus schlafen. Ich lief mit meiner Tasche auf dem Arm zu Bill und öffnete die Tür. Er stand nackt vor seinem Schrank und wollte sich gerade eine neue Boxershort überziehen. Er bemerkte mich nicht und zog sich langsam an. Als er fertig war, drehte er sich zu mir um und stieß einen spitzen Schrei aus. „Sag mal, wie lange stehst du da schon?“, fragte er peinlich berührt. „Lange genug, Süßer.“, flötete ich und grinste ihn an. Dann ging ich nach unten. „Spanner!“, rief er mir hinterher. Ich musste lachen und stolperte auf der Treppe. Ich kugelte also die Treppe runter und als ich unten ankam, tat mir mein Kopf etwas weh. „Ist dir was passiert?“, fragte Mum überbesorgt. „Ne, passt schon.“, sagte ich und stand auf. „Wo bleibt Bill?“, fragte David Jost. „Och, der zieht sich noch was an.“, sagte ich grinsend. „Tom!“, kreischte Bill und ich drehte mich zu ihm um. Er wies auf einen blauen Fleck an seinem Arm. „Daran bist nur du Schuld.“, keifte er. „Ja, schon wieder mal.“, meinte ich grinsend. „Ja! Als ich über dein scheiß Skateboard gestolpert bin, ist das passiert!“, maulte er. „Bis zu deiner Hochzeit ist das wieder weg.“, lachte ich und stieg in den Bus. „Ich werde niemals heiraten! Das weißt du doch!“, hörte ich Bill keifen. „Na ja, mal sehen.“, murmelte ich. Georg und Gustav saßen auch schon im Bus und hatten jeder ein Kissen auf der Kopflehne und waren fast am einpennen. „Hey Tom.“, meinte Georg verschlafen. „Hey.“ Sagte ich und legte mich auf die hintere Sitzbank. Bill kam rein und sah mich wieder böse an. „Zieh deine Gräten ein, sonst klatscht es!“, drohte er mir. „Nö.“, meinte ich und schloss die Augen. Kurz darauf spürte ich einen stechenden Schmerz in meinen Beinen. „Aua! Spinnst du! Runter von meinen Beinen!“, schrie ich Bill an, der sich kackdreist auf meine Beine gesetzt hatte. Er grinste mich an und schob meine Beine zu mir. Ich setzte mich vernünftig hin, wenn ich es auch ungern tat, und lehnte meinen Kopf an die Kopflehne. Bill tat dies ebenfalls bei seiner Lehne und kurz darauf war ich eingeschlafen.

Als ich wieder wach wurde, lag Bills Kopf auf meiner Schulter und er schlief noch. Ein seltsames Kribbeln durchzog die Seite, an der Bill gelehnt war. Grauenvoll, dieses Kribbeln. Es wurde immer schlimmer, bis ich Bill sanft weg schob. Davon wurde er natürlich wach und er sah mich verschlafen an. „Was ist denn?“, fragte er und gähnte. „Nichts.“, sagte ich und sah aus meinem Fenster. „Aha.“, meinte er und sah aus seinem Fenster. Ich schielte zu ihm rüber und er sah wieder zu mir. Als sich unsere Blicke streiften, lächelte er mich total süß an und in meinem Bauch kribbelte es. Verdammt, was war denn das bitteschön?! Ich sah schnell aus meinem Fenster und Bill tat es mir gleich. Na nu? Was hatte er denn jetzt? Vielleicht das Gleiche, wie ich? Ne, bestimmt nicht. „Wir sind gleich beim Hotel. Ihr habt Doppelzimmer. Bill schläft mit Tom in einem Zimmer und Georg mit Gustav, ist das ok?“, fragte David. „Sowieso.“, meinte Gustav und nickte wieder ein. Bill und ich sahen uns kurz an und ich schluckte. Warum denn das jetzt bitte? Hallo?! Ich hatte schon so oft mit Bill in einem Zimmer, sogar manchmal schon in einem Bett, geschlafen. Bill lächelte mich wieder so süß an, wie vorhin, und lehnte sich mit seinem Kopf an meine Schulter. Plop! Da war es wieder, das allerseits geliebte Kribbeln. Na ganz toll! „Ich bin soooo müde.“, meinte er leise und schlief doch tatsächlich für die letzten 5 Minuten auf meiner Schulter ein. Fuck, dieses Kribbeln raubt mir noch den letzten Nerv! Als wir dann am Hotel ankamen stupste ich Bill sacht an und er wachte auf. „Was? Sind wir schon da?“, fragte er leise. Ich nickte und lächelte ihn lieb an. Er lächelte verlegen zurück und streckte sich. Dabei streifte seine Hand leicht meine Wange und es knisterte, wie bei einem Stromschlag. Bill zog schnell seine Hand zurück und sah mich verlegen an. Die anderen schienen dieses Knistern nicht gehört zu haben, denn sie stiegen schon mal aus. Bill und ich folgten kurz darauf. Seltsamerweise waren keine Fans da. Aber anscheinend wussten sie nicht, dass wir wieder unterwegs waren. Wir betraten das Hotel und David gab uns unsere Schlüssel. „Na dann, viel Spaß in euren Zimmern und diesmal bitte keine Fans oben, ja Tom?“, warnte er mich. Ich nickte und grinste. Bill verdrehte die Augen und lief schon mal vor. „Hey! Warte auf mich!“, rief ich ihm hinterher. „Nö.“, meinte er und lief weiter. Als ich ihn fast eingeholte hatte, hielt ich ihn an der Schulter fest und stoppte ihn damit. „Lass meine Schulter los!“, schrie er mich an. He? Was ging denn mit dem ab?! Was hatte ich denn jetzt schon wieder gemacht? Ich sah ihn leicht verwirrt an. „Tschuldigung.“, murmelte er und wir liefen nebeneinander zu unserem Zimmer. Wir hatten diesmal wieder ein Doppelbett. Bill stellte seinen Koffer ab und ging ins Bad. Auch ich stellte meinen Koffer ab und als ich kurz vorm Bad war, kam Bill in Boxershorts wieder raus. „Gute Nacht.“, murmelte er und schmiss sich ins Bett. Ich zog mich auch schnell aus, bis auf die Boxershorts, und schmiss mich neben ihn. Er war schon am schlafen. Oder er tat einfach nur so. Ich strich ihm mit der Hand über die Wange und kuschelte mich dann in die Decke. „Gute Nacht, mein Sonnenschein.“, flüsterte ich ganz leise. Oh, hoffentlich hat er das jetzt nicht gehört!

 

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